Andreas Müdder
Spezialist für Ausbeultechnik

AGB

Alle zwischen Dellteco (im folgenden Auftragnehmer genannt) und den Kunden (im folgenden Auftraggeber genannt) abgeschlossenen Verträgen für die Ausführungen von Arbeiten an Kraftfahrzeugen, Anhängern,
Aggregaten und deren Teilen und für Kostenvoranschläge bzw. Angebote liegen folgende Allgemeine Geschäftsbedingungen (im folgenden AGB genannt) zugrunde:



§1 Geltungsbereich der Allgemeinen Geschäftsbedingungen:

Für alle zwischen dem Auftragnehmer und dem Auftraggeber abgeschlossenen Verträge gelten unsere AGB's.

 §2 Terminvereinbarungen:

Terminvereinbarungen werden generell in gegenseitigem Einverständnis beider Geschäftsparteien getroffen. Der Auftraggeber hat unmittelbar vor Beginn der Reparatur/Instandsetzungsarbeiten eine schriftliche Auftragsbestätigung zu unterzeichnen.

 §3 Nichteinhaltung von Terminvereinbarungen:

3.1. Die Gültigkeit von Terminvereinbarungen bestehen bis zum vereinbarten Termin, sofern nicht mindestens zwei Werktage vorher von einer Seite der Geschäftsparteien aufgekündigt wird.

3.2. Bei höheren Gewalten und behördlichen Anordnungen kann eine Terminvereinbarung kurzfristig als nichtig erklärt werden.

 §4 Reklamationen:

4.1. Die durchgeführten Leistungen des Auftragnehmers werden zusammen mit dem Auftraggeber bei Übergabe des Fahrzeuges überprüft. Reklamationen können ausschließlich nur nach erbrachter Arbeit geltend gemacht werden. Der Auftragnehmer hat das ausdrückliche Recht zur Nachbesserung, sofern die Reklamation berechtigt ist.

4.2. Reklamationen die sich auf die Beschädigung am Fahrzeug durch den Auftragnehmer beziehen, bzw. verursacht sein könnten, müssen unverzüglich fotografisch dokumentiert werden. Anderweitig ist eine Anerkennung der Reklamation nicht möglich.

 §5 Preisangaben:

5.1. Auf Verlangen des Auftraggebers vermerkt der Auftragnehmer im Auftragsschein auch die Preise, die bei der Durchführung der Arbeiten voraussichtlich zum Einsatz kommen. Es gelten die Preise der aktuellen
Preisliste oder aber die mündlich verhandelten bzw. schriftlich dokumentierten Preise vor der Reparaturannahme bzw. bei Terminvereinbarung. Wünscht der Auftraggeber eine verbindliche Preisangabe, so bedarf es eines schriftlichen Kostenvoranschlages, in diesem sind die Arbeiten und Ersatzteile aufzuführen
und mit dem Preis zu versehen.

5.2. Kostenvoranschläge/Reparaturangebote durch den Auftragnehmer behalten eine Gültigkeit von 14 Tagen. Ausgenommen davon sind die angebotenen Material- und Ersatzteilpreise.

 § 6 Zahlung

6.1 Der Rechnungsbetrag und die Preise für Nebenleistungen sind bei Abnahme des Reparaturgegenstandes und Aushändigung oder Übersendung der Rechnung in bar fällig, spätestens jedoch 1 Woche nach Meldung der Fertigstellung und Aushändigung oder Übersendung der Rechnung.

6.2 Gegen Ansprüche des Auftragnehmers kann der Auftraggeber nur dann aufrechnen, wenn die Gegenforderung des Auftraggebers unbestritten ist oder ein rechtskräftiger Titel vorliegt. Ein Zurückbehaltungsrecht kann er nur geltend machen, soweit es auf Ansprüchen aus dem Reparaturauftrag beruht. Der Auftragnehmer ist berechtigt, bei Auftragserteilung eine angemessene Vorauszahlung zu
verlangen.

 § 7 Erweitertes Pfandrecht

Dem Auftraggeber steht wegen seiner Forderung aus dem Auftrag ein vertragliches Pfandrecht an den aufgrund des Auftrags in seinen Besitz gelangten Gegenständen zu. Das Vertragliche Pfandrecht kann auch wegen Forderungen aus früher durchgeführten Arbeiten, Ersatzteillieferungen und sonstigen Leistungen geltend
gemacht werden, soweit sie mit dem Auftragsgegenstand in Zusammenhang stehen.

 § 8 Abnahme

8.1 Die Abnahme des Auftragsgegenstandes durch den Auftraggeber erfolgt im Betrieb des Auftragnehmers, soweit nichts anderes vereinbart ist.

8.2 Der Auftraggeber ist verpflichtet den Reparaturgegenstand innerhalb von 1 Woche ab Zugang der Fertigstellungsanzeige und Aushändigung oder Übersendung der Rechnung abzuholen. Im Falle der Nichtabnahme kann der Auftragnehmer von seinen gesetzliche Rechten Gebrauch machen. Bei Reparaturarbeiten, die innerhalb eines Arbeitstages ausgeführt werden, verkürzt sich die Frist auf 2
Arbeitstage.

8.3 Bei Abnahmeverzug kann der Auftragnehmer die ortsübliche Aufbewahrungsgebühr berechnen. Der Auftragsgegenstand kann nach Ermessen des Auftragnehmers auch anderwertig aufbewahrt werden. Kosten und Gefahren der Aufbewahrung gehen zu Lasten des Auftraggebers.

 §9 Fahrzeugüberführung:

Wünscht der Auftraggeber Abholung oder Zustellung des Auftragsgegenstandes, erfolgen diese auf seine Rechnung und Gefahr. Der Preis für die Überführung richtet sich nach der Entfernung, er ist nicht in den Preisen für die Dellenenbeseitigung, Reparaturkosten etc. enthalten und wird vor der Auftragsannahme mit dem Auftraggeber abgesprochen. Die Abholung und Zustellung erfolgt ausschließlich nur von Mitarbeitern des Auftragnehmers.

9.1. Das Fahrzeug des Auftraggebers ist während der Überführungsfahrt nicht über die Betriebshaftpflichtversicherung des Auftragnehmers versichert.

 §10 Haftung und Garantie

10.1. Schadensersatzansprüche seitens des Auftraggebers können nur geltend gemacht werden, wenn dem Auftragnehmer oder einem seiner Mitarbeiter grobe Fahrlässigkeit oder Vorsatz angelastet werden kann.

10.2. Bei Lackschäden, die durch den Auftragnehmer verursacht werden und ihren Ursprung in schadhaften Lacken haben, wie z.B. durch Steinschlag, Lackabplatzungen, schlecht verarbeiteten Lacken, Kratzern, Ausbesserungslackierungen, etc., können keine Schadensersatzansprüche gegen den Auftragnehmer oder seine Mitarbeiter geltend gemacht werden.

10.3. Die Haftung für alle Schäden am Fahrzeug, die vor der Reparatur an dem betreffenden Fahrzeug vorhanden waren (z.B. Karosserieschäden, Kratzer und Beulen, schadhafte Felgen, Antennen, Außenspiegel, loses und schadhaftes Interieur oder Zubehör, welches im Vorfeld schlecht bzw. unfachmännisch angebracht wurde, etc.) oder durch die Arbeiten am Fahrzeug vergrößert wurden, sofern dies nicht vorzubeugen war, wird nicht übernommen.
10.4. Das Fahrzeug sollte bei Übergabe keine losen Teile aufweisen. Wertsachen oder andere Gegenstände müssen vorher entfernt werden. Es können keine Schadensersatzansprüche gegen den Auftragnehmer und dessen Mitarbeiter, bei fehlenden oder nicht zum Fahrzeug gehörenden Teilen/Wertsachen gemacht werden. Der Auftragnehmer gibt die Möglichkeit einer Aufbewahrung unter Verschluss für Wertgegenstände in seinen Geschäftsräumen, dieses allerdings ohne Gewährleistung und ohne das Schadensersatzansprüche geltend gemacht werden können.

10.5. Der Auftragnehmer informiert den Auftraggeber vor Ausführung der Arbeiten einer sanften Instandsetzung über evtl. Qualitätsverluste der zu bearbeitenden Beschädigungen (Dellen, Beulen etc.) wenn die nicht vollkommene Instandsetzung vor Auftragsannahme einschätzbar ist. Bei Hagelschäden und Bauteilen die durch eine Vielzahl an Dellen oder Beulen betroffen sind kann die Reparatur nur an den tatsächlich für den Auftragnehmer umsetzbaren Beschädigungen mittels der vorhandenen und einsetzbaren Spezialwerkzeuge
erfolgen. Bei Beschädigungen die nicht unmittelbar vor der Auftragsannahme als nicht reparabel durch sanfte Instandsetzung zu beurteilen sind, müssen die in Folge entstehenden Kosten durch den Auftraggeber (im Kaskofall durch den Versicherer) durch eine Lackierung nach vorziehen der Beschädigung (Delle) bzw.
Schlichtung der Beule getragen werden.

 §11 Formalitäten und schriftliche Absicherung:

11.1.Vor Beginn der durchzuführenden Arbeiten am Fahrzeug, müssen der# Auftraggeber und Auftragnehmer oder einer seiner Mitarbeiter die Auftragsformulare, evtl. Reparaturkosten-Übernahmebestätigung für Versicherungsabwicklungen unterzeichnen. Diese dienen der rechtlichen Absicherung des Auftraggebers und
Auftragnehmers, sowie dessen Mitarbeitern.

11.2. Mit der Unterzeichnung dieser Formulare bestätigt der Auftraggeber ihre Richtigkeit. Zugleich werden durch die Unterzeichnung auch unsere AGB's und die ggf. auf der Auftragsbestätigung festgehaltenen außerordentlichen Vereinbarungen akzeptiert und anerkannt.

 §12 Zahlungsbedingungen/Zahlungsvereinbarungen:

12.1. Zahlungsvereinbarungen sind vom Auftraggeber so zu akzeptieren, wie sie auf der Auftragsbestätigung und der Rechnung vermerkt sind.

 §13 Sonstiges:

13.1.Erfüllungsort ist Erftstadt

13.2.Gerichtsstand ist Brühl

13.3. Für alle zwischen dem Anbieter und dem Auftraggeber geschlossenen Verträge gilt das deutsche Recht.

Dellteco, Andreas Müdder, Richardstraße 17, 50374 Erftstadt 

Dellteco AGB Stand 03/2018